• Allgemein

Fünf Jahre nach der Hochwasserkatastrophe von 2021

Heute haben wir in Eupen der Opfer gedacht und all jener Menschen, deren Leben sich damals von einem Tag auf den anderen verändert hat.

Heute Vormittag haben wir gemeinsam mit dem wallonischen Ministerpräsidenten, Adrien Dolimont, der EU-Kommissarin, Hadja Lahbib, und weiteren Vertretern der EU, der Wallonischen Region, der DG und der Stadt Eupen im Rahmen eines offiziellen Gedenkmoments innegehalten. Heute Abend stand das gemeinsame Gedenken mit den Bürgerinnen und Bürgern im Mittelpunkt. Mit emotionalen Erfahrungsberichten haben 7 Betroffene ihr Erleben des 14.07.2021 geschildert.

Die Bilder und Erinnerungen sind bis heute präsent. Viele haben Angehörige verloren, ihr Zuhause oder ihre Existenz. Ihnen gilt unser Mitgefühl, heute und an jedem anderen Tag.

Gleichzeitig erinnern wir uns an das, was unsere Region in diesen schweren Stunden ausgezeichnet hat: den außergewöhnlichen Zusammenhalt. Feuerwehr, Rettungsdienste, öffentliche Dienste, unzählige Freiwillige und viele Bürgerinnen und Bürger haben füreinander eingestanden und gezeigt, was Solidarität bedeutet.

Die vergangenen fünf Jahre standen im Zeichen des Wiederaufbaus. Doch Wiederaufbau bedeutet mehr als neue Straßen und Gebäude. Er bedeutet auch, aus den Ereignissen zu lernen und unsere Region besser auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Das gelingt nur gemeinsam, mit einer engen Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Regionen, dem Föderalstaat und Europa.

Der heutige Gedenktag erinnert uns daran, die Opfer nicht zu vergessen, den Betroffenen weiterhin zuzuhören und alles dafür zu tun, unsere Heimat widerstandsfähiger zu machen. Denn der Zusammenhalt, der uns damals getragen hat, ist bis heute unsere größte Stärke.